Stand: 30. Mai 2026 · Version 1.0 · Gilt für die Android-App AnrufWächter sowie das zugehörige Backend.
Anbieter und Vertragspartner des Nutzers ist:
Björn Böddeker Blaufärberstraße 26 48268 Greven Deutschland
E-Mail: datenschutz@anrufwaechter.app
— im Folgenden „Anbieter" —
AnrufWächter wird derzeit von einer einzelnen natürlichen Person betrieben. Bei Eintragung einer Gesellschaftsform (geplant: UG haftungsbeschränkt) tritt diese in den Vertrag ein; die Nutzer werden zuvor in Textform informiert.
Diese Nutzungsbedingungen regeln das Verhältnis zwischen dem Anbieter und der natürlichen Person, die die App AnrufWächter auf einem Endgerät installiert und ein Nutzerkonto anlegt. Mit der Anlage eines Nutzerkontos akzeptiert der Nutzer diese Bedingungen.
Vertragssprache ist Deutsch. AnrufWächter richtet sich an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
AnrufWächter ist eine softwarebasierte Benachrichtigungs-Lösung, die den Nutzer über eingehende Anrufe am Festnetzanschluss einer dritten, vom Nutzer zu schützenden Person — im Folgenden „Senior" — informiert.
Der Nutzer muss unbeschränkt geschäftsfähig und mindestens 18 Jahre alt sein.
Der Nutzer sichert zu, dass der Senior Kenntnis von der Konfiguration seines Routers hat und mit der Weiterleitung der Anruf-Benachrichtigungen einverstanden ist.
Der Nutzer verpflichtet sich, AnrufWächter nicht einzusetzen zur Überwachung einer Person ohne deren Wissen oder Einverständnis, zum Stalking oder zur Verletzung von Persönlichkeits- oder Telekommunikationsrechten Dritter.
Mit der Anlage eines Nutzerkontos in der App kommt zwischen dem Nutzer und dem Anbieter ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag über die Funktionen von AnrufWächter Lite zustande.
AnrufWächter Lite wird kostenlos angeboten. Der Anbieter finanziert den Betrieb über freiwillige Spenden. Eine Pflicht zur Zahlung besteht nicht. Spenden begründen keinen Anspruch auf erweiterte Funktionen oder bevorzugte Unterstützung.
Eine bestimmte Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Unterbrechungen können insbesondere entstehen durch Wartungsarbeiten, Ausfälle bei Drittdienstleistern, Fehlfunktionen der Fritz!Box oder Ereignisse höherer Gewalt.
Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software und des Backend-Dienstes nach Stand der Technik, nicht jedoch die garantierte Zustellung einer einzelnen Push-Mitteilung innerhalb einer bestimmten Frist.
Der Anbieter haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter ausschließlich für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Der Anbieter haftet nicht für finanzielle Verluste des Seniors aus Betrugsanrufen, soweit diese auf einer eigenen Entscheidung des Seniors oder eines Dritten beruhen. AnrufWächter ist ein Werkzeug der Aufmerksamkeitsunterstützung; die Schutzentscheidung trifft der Mensch.
Der Anbieter räumt dem Nutzer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht ein, AnrufWächter für eigene private Zwecke zu nutzen. Sämtliche Rechte an der Software, am Backend und an den Bezeichnungen „AnrufWächter" verbleiben beim Anbieter. Das technische Verfahren zur Fern-Unterbrechung eines laufenden Telefonanrufs ist Gegenstand laufender Schutzrechtsanmeldungen.
Der Nutzer kann den Nutzungsvertrag jederzeit ohne Frist durch Löschung des Nutzerkontos in der App beenden. Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen ordentlich kündigen.
AnrufWächter Lite ist eine unentgeltliche Leistung; ein Verbraucher-Widerrufsrecht entsteht hierdurch nicht.
Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung von AnrufWächter, die in der App unter Einstellungen → Datenschutz sowie unter https://anrufwaechter.app/datenschutz verfügbar ist.
Änderungen werden dem Nutzer per E-Mail oder durch eine Mitteilung in der App vor Wirksamwerden mitgeteilt. Widerspricht der Nutzer nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen.
Es gilt deutsches Recht. Für Klagen gegen einen Verbraucher ist das Gericht zuständig, in dessen Bezirk der Verbraucher seinen Wohnsitz hat. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Diese Nutzungsbedingungen wurden nach bestem Wissen unter Berücksichtigung der einschlägigen gesetzlichen Vorgaben erstellt. Sie ersetzen keine individuelle rechtliche Beratung im Einzelfall.